Zehn Jahre Waldorf-Kindergarten "Auf dem Vogelbaum"Bramscher Nachrichten vom 25. Juni 2007 Der Kindergarten "Auf dem Vogelbaum" feierte am Freitag sein zehnjähriges Bestehen. Zu diesem Anlass kamen zahlreiche Gratulanten, die mit Erzieherinnen, Eltern und den 67 Kindern feierten. Leiterin Brigitte Büddefeld war erfreut, dass auch in Zukunft viele junge Familien im Umfeld des Kindergartens wohnen werden, da das angrenzende Baugebiet rasch wächst. Ab kommendem Sommer wird der Kindergarten zusätzlich eine Kleinkindergruppe für Kinder ab dem zweiten Lebensjahr anbieten.
Ausdrücklich lobte sie die gute Zusammenarbeit mit den sieben Erzieherinnen und der engagierten Elternschaft. Erfolgreich sei die Waldorfpädagogik, die auch viel Anklang unter den Eltern finde. Sie erklärte, dass es für die Kinder wichtig sei, Selbstbewusstsein zu entwickeln. Der rhythmische Tagesablauf und das viele Singen in der Einrichtung förderten zudem die Sprache. Dieses bestätigte auch Bianca Laerch, deren sechsjährige Tochter drei Jahre lang gern diesen Kindergarten besuchte. Die Kinder seien hier sehr behütet, ihre Fantasie würde durch vielerlei Aktivitäten angeregt. "Die Kinder machen viel selbst, es gibt gesundes Essen, und das Zusammengehörigkeitsgefühl ist stark", versicherte die Mutter.Neben vielen Eltern kamen Bürgermeisterin Liesel Höltermann, Wolfgang Furche vom städtischen Fachbereich für Soziales, Bildung und Sport sowie Achmers Ortsbürgermeister Heiner Pahlmann, um zu gratulieren. Höltermann lobte die gute Zusammenarbeit in den vergangenen zehn Jahren und sagte, dass der Kindergarten ein zentraler Anlaufpunkt für junge Familien der Umgebung sei. Aber auch die Integration zugezogener Eltern gelinge aufgrund der starken Elternschaft hervorragend. "Die Kleinen sind hier das Größte. Auf ihre Wünsche und Bedürfnisse wird eingegangen", meinte sie. Die damalige Entscheidung des Rates, den Kindergarten in die Trägerschaft des Sozialwerkes Evinghausen zu übergeben, sei richtig gewesen. Als Bereicherung verwies sie auf die Integrationsgruppe des Kindergartens, da die Kinder wichtige Erfahrungen für ihr Leben sammelten. Toleranz, Rücksichtnahme, Offenheit und Neugier erwähnte sie und erklärte, dass die Förderung gerade in den ersten Jahren prägend sei. |