Zur ortsnahen Versorgung der Kinder hat das Sozialwerk Evinghausen zwei Kindergärten errichtet: Am Langenkamp 13 A (Schölerberg) in Osnabrück und Auf dem Vogelbaum, Anne-Frank-Str. 10 in Bramsche (Bramscher Berg). Der Kindergarten Auf dem Vogelbaum wird vom Sozialwerk als Rechtsträger betrieben, für den Kindergarten in Osnabrück hat sich inzwischen ein eigener Rechtsträger aus der Elternschaft gebildet (Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik Osnabrück (VWP).
Immer deutlicher wird die Aufgabe, die "übliche" Arbeit im Kindergarten "nach unten" zu erweitern. Die Arbeit mit den Jüngsten als Spielkreis für die unter dreijährigen Kinder ist in Vorbereitung.
Alle WALDORFKINDERGÄRTEN entstehen wie die WALDORFSCHULEN aus der Initiative von Eltern, die ihren Kindern eine Erziehung zukommen lassen wollen, wie sie seit Anfang des Jahrhunderts als "Waldorfpädagogik" bekannt geworden ist. Art und Weise dieser Erziehung wird jedem klar und einsichtig, der sich mit dem ihr zugrunde liegenden Menschenbild vertraut macht. Er wird erkennen, dass - ohne Experimente - an den verschiedenen Entwicklungsstufen des Menschen ablesbar ist, wie er am besten ins Leben hineingeführt werden kann.
Ein so geleiteter Mensch wird für die Anforderungen bestmöglichst gerüstet sein, die dann während seines Lebenslaufes an ihn gestellt werden. Auch erlangt er Fähigkeiten, die es ihm erlauben, dann von sich aus aktiv an der zukünftigen Entwicklung auf den verschiedenen Lebens- und Wirkensgebieten tätig zu werden.
Da Waldorfpädagogik heute noch kein Allgemeingut ist, muss sie pädagogisch und wirtschaftlich von den Menschen getragen werden, die die Bedeutung und Berechtigung dieser Erziehungsstätte erkannt haben. Zwar leistet die "öffentliche Hand" Zuschüsse, diese reichen aber noch nicht aus, den laufenden Betrieb des Waldorfkindergartens zu gewährleisten. Aus diesem Grunde ist der Trägerverein auf eine finanzielle Stütze über das Kindergarten-Entgelt hinaus durch Vereinsmitglieder und sonstige Förderer (auch Eltern) angewiesen.
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